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Der SODFA ist auch eine Abwandlung des Hysterese-Wandlers. Die Schaltpunkte des Komparators werden hier vom Ausgangssignal der PowerBridge abgeleitet. Damit wird eine quasi von der Versorgungsspannung unabhängige Taktrate erziehlt. Die Schaltung ist unter der Nummer DE19838765A1 zum Patent angemeldet worden. Blockschaltbild SODFA
Die Rückkopplung des Ausgangssignals auf einen Spannungsteiler stellt die einfachste und am weitesten verbreitete Methode zur Erlangung einer Hysterese an einem Komparator oder OP dar. Wo hier die Neuwertigkeit liegen soll ist nicht sofort einsichtig. Jeder RC-Oszillator arbeitet so. Auch beim SODA hat Bruno Putzeys die Hysterese so hergestellt. In einem Artikel des Elektor im Jahre 1979 wurde das ebenso gemacht. Eine Patentanmeldung im Jahre 1998 scheint wenig Erfolgversprechend zu sein. Das Prinzip arbeitet bei symmetrischen Schwankungen der Versorgung recht gut und zeigt in der Simmulation auch bei unsymmetrischen Schwankungen der Versorgung, welche in der Praxis dominant sind (siehe Netzteil) um etwa 20dB bessere Werte als der einfache Hysterese-Wanlder. Ein testhalber zum SODFA umgebauter Hysterese-Wander lieferte jedoch deutlich schlechtere Ergebnisse als der einfache Hysterese-Wandler. Die Rauschwerte waren höher und die Oberwellen höherer Ordnung waren ebenfalls stärker. Probleme gab es auch beim Betrieb von mehreren Kanälen. Hier ist die Spannungsversorgung der PowerBridge ja nie Ideal zwischen den Kanälen getrennt. Diese kleinen, von den anderen Kanälen hervorgerufenen Störungen haben beim SODFA eine deutlich stärkeren Einfluss als beim einfachen Hysterese-Wandler mit stabilen Schaltpunkten. Das ist wohl darin begründet, dass hier die Spannung der Schaltstufe eben nicht über beide Schaltphasen gleich bleibt. |
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