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 faq's zum PowerAmp

0 1. Kann man die LED zur Betriebsanzeige auch dimmen?
0 2. Das Modul pfeift etwa 20 Sekunden nach dem Ausschalten. Das Pfeifen kommt aus dem Gerät.
0 3. Mit welchem Stecker kann ich das Signal in den PowerAmp einspeisen?
0 4. Die Kondensatoren-Werte in Stückliste und Bestückungsplan sind unterschiedlich. Was soll ich benutzen?
0 5. Welche Elko-Typen sollte ich verwenden?
0 6. Kann ich auch einen Standby-Taster anschließen?
0 7. Was mache ich mit der Gehäusemasse?
0 8. Kann ich auch einen Komplett-Bausatz zum Selbstbestücken beziehen?
0 9. Kann ich den PowerAmp auch symmetrisch ansteuern?
0 10. welches Lötzinn soll ich benutzen?
0 11. Muss ich auf die Polung des Netzsteckers achten?
0 12. Ich möchte einen anderen Kondensator im Eingang verwenden. Worauf muss ich achten?
0 13. Kann ich den Eingangs-Kondensator auch überbrücken?
0 14. Warum hat der PowerAmp kein Schaltnetzteil?
0 15. Wie hoch ist der Stromverbrauch im Leerlauf/Standby?
0 16. Welche Netzsicherung soll ich verwenden?
0 17. Kann ich den PowerAmp auch in Brücke betreiben?
0 18. Warum hat der PowerAmp nur 2x250W?
0 19. Wie kritisch sind Impedanzeinbrüche und Phasendrehungen, besonders im Bass?
0 20. Gibts den PowerAmp auch als MonoBlock?
0 21. Die Lötstellen bei meinem Modul sind so matt. Ist das ein Ladenhüter?
0 22. Ich möchte andere NetzElkos einsetzen. Kann ich die umlöten?


0 1. Kann man die LED zur Betriebsanzeige auch dimmen?

Ja. Am PowerAmp sitzt ein 1,1kOhm Vorwiderstand. Den kann man austauschen.
Praktischer ist es aber, wenn man einfach einen zusätzlichen Widerstand in die Zuleitung zur LED setzt. Gerade bei einer schwarzen Frontplatte und einer hellen LED kann es angenehmer sein, wenn man noch einen 2,2kOhm in die Leitung setzt. Man kann hierzu auch einen Poti verwenden, ein Wert von 2,5 ... 10kOhm ist sinnvoll.

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0 2. Das Modul pfeift etwa 20 Sekunden nach dem Ausschalten. Das Pfeifen kommt aus dem Gerät.

Die Spannung für den Modulator wird über kleine Schaltregler erzeugt. Bricht nach dem Ausschalten die Versorgung zusammen, steigt der Eingangsstrom in die Regler. Es kann dann zur Anregung einer mechanischen Resonanz an den Elkos kommen. Die Elkos von verschiedenen Herstellern reagieren unterschiedlich auf diese Belastung. Manche bleiben ruhig, andere pfeifen/fiepsen etwas beim Ausschalten.

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0 3. Mit welchem Stecker kann ich das Signal in den PowerAmp einspeisen?

Für den Signaleingang gibts eine 6polige Stiftleiste. Bei Verwendung der üblichen Cinch-Buchsen an der Rückwand werden nur die mittleren 4 Pins benötigt. Man kann als Zuleitung eine kurze Leitung aus dem PC-Bereich benutzen. Dort findet man die passenden Stecker mit kurzen Kabeln z.B um den Ton des cd/dvd-Laufwerkes in die Soundkarte einzuspeisen.
Teilweise werden die MOLEX-Stecker auch bei ebay angeboten.

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0 4. Die Kondensatoren-Werte in Stückliste und Bestückungsplan sind unterschiedlich. Was soll ich benutzen?

Die Werte sind nur ein Vorschlag und wer möchte, kann auch andere Werte benutzen. Werden die Kapazitäten zu groß, sinkt nach dem Abschalten die Versorgung nur langsam ab und es kann zu Störgeräuschen kommen. Sind die Kapazitäten zu klein, leidet die Stabilität der Versorgung.
Die angegebenen Werte stellen da einen gesunden Kompromis dar. Greade bezüglich C18,19 sollte man nicht über 220uF gehen - ich setze 22uF ein.

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0 5. Welche Elko-Typen sollte ich verwenden?

Natürlich sollte die Kapazität, die Spannungsfestigkeit und die Bauform passen. Das Layout ist eher kompakt und so passen zu große Bauteile nicht hinein.
Um ein Austrocknen der Elkos zu vermeiden, sollte man zu Typen greifen, die für hohe Temperaturen ausgelegt sind.
Direkt an der PowerBridge sind 22uF-Elkos vorgesehen. Diese sollten keinen extrem geringen ESR haben, weil die damit einhergehenden Resonanzen dann zu schwach bedämpft sind. Hier scheint ein low-cost-Elko die bessere Wahl.

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0 6. Kann ich auch einen Standby-Taster anschließen?
Nein. Es muss ein Schalter sein. Ein Kunde hat mal einen Taster eingebaut und diesen mit einem Stromstoßrelais gekoppelt, was scheinbar gut funktioniert. Sie finden dazu eine Beschreibung unter http://hifiakademie.de?id=0.3.30.7
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0 7. Was mache ich mit der Gehäusemasse?

Da gibts unterschiedliche Ansichten und Ausrichtungen.
Wer auf Nummer Sicher gehen will, muss das Gehäuse mit dem Schutzleiter verbinden. Allerdings birgt das die Gefahr von Brummschleifen.
Wer bei allen netzspannungsführenden Teilen genug Abstand einhält und/oder alles doppelt isoliert ausführt kommt auch ohne Schutzleiteranschluß aus.
Sitzt der PowerAmp alleine in einem Gehäuse, dann kann man an Position C51 oder C52 einen 220nF einlöten um die Signal- mit der Gehäusemasse kapazitiv zu koppeln.
Sitzt der PowerAmp mit dem PreAmp in einem Gehäuse, sollte man das nicht tuen, weil schon am PreAmp eine kapazitive Kopplung vorgesehen ist.

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0 8. Kann ich auch einen Komplett-Bausatz zum Selbstbestücken beziehen?

Nein. Es wird nur ein fertig bestücktes und getestetes Modul oder das PCB zum Selbstbestücken angeboten, die Bauteile müssen dann aber selbst beschafft werden. Den Selbstlötern werden nach der PCB-Bestellung noch einige "Kernbauteile" (FETs, Spulen, ...) angeboten, alles weitere aber nicht.
Ich bin vor allem Entwickler und habe keine geeignete Infrastruktur zum umtüten, beschriften ... von jedem einzelnen 5 Cent-Widerstand. Da könnte ich preislich nie mit den üblichen Versendern mithalten.

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0 9. Kann ich den PowerAmp auch symmetrisch ansteuern?

Ja. Man muss dazu das steckbare EingangsModul entsprechend bestücken und die passenden Buchsen benutzen. Von den Fertiggehäusen wird aber nur die Cinchverbindung unterstützt.


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0 10. welches Lötzinn soll ich benutzen?

Am bessten eines, welches zuverlässig und dauerhaft hält.
Bleifreies, silberhaltiges Lötzinn benötigt eine höhere Temperatur, hat schlechtere Fließeigenschaften, einen anderen Temperaturkoeffizienten ... als das normale Lötzinn. Dies stellt eine große Belastung für die Bauteile und das PCB dar. Auch sind viele Lötspitzen nicht dafür geeignet. Wer RoHS-Konform sein möchte, der kommt am bleifreien Lot nicht herum. Für den üblichen DIYer ist das bleihaltige Lot aber wesentlich einfacher in der Anwendung.
Die PCBs sind generell RoHS-Konform, vertragen aber auch das bleihaltige Lötzinn.

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0 11. Muss ich auf die Polung des Netzsteckers achten?

Nein. Müssen tut man es nicht, aber man kann.
Die Stromversorgung aus dem Netz ist ja unsymetrisch. Nur eine Ader trägt die Wechselspannung, die andere ist als Rückleiter mit Erdpotential verbunden. Auch habe die Trafos prinzipiell keine 100%ig gleiche Koppelkapazität zwischen den Windungen. Von daher ergibt sich zwangsläufig bei einer Netzstecker-Polung eine geringere Einkopplung als bei der anderen.

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0 12. Ich möchte einen anderen Kondensator im Eingang verwenden. Worauf muss ich achten?

Bei 1uF stellt sich eine untere Grenzfrequenz von ca 15Hz (-3dB) ein, bei den üblichen 2,2uF entsprechend ca. 7Hz. Diese Werte lassen sich mit einem Folienkondensator erreichen, ein Elko ist nicht notwendig.
Im Eingang fließt nur ein sehr geringer Strom, man benötigt also keine Kondensatoren, die eher für die hohen Ströme in Frequenzweichen gedacht sind.
Je größer (von der Mechanik her) der Kondensator ist, desto größer ist auch seine Eigeninduktivität und desto größer ist auch die Gefahr, dass sich hier Störungen einkoppeln. Wenn möglich, sollte man also eher "klein aber fein" bleiben.

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0 13. Kann ich den Eingangs-Kondensator auch überbrücken?
Nein, davon wird dringend abgeraten. Gleichspannung am Eingang könnte dann zum Pumpen der Versorgungsspannung führen, was zum Tod von Endstufe und eventuell auch der angeeschlossenen Lautsprecher führen kann. Lesen Sie dazu bitte Netzteile für class d.
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0 14. Warum hat der PowerAmp kein Schaltnetzteil?

Ein Schaltnetzteil wäre gewichtsmäßig leichter, eventuell auch etwas kompakter als der 500VA-Trafo. Das spielt bei Heim-HiFi aber keine so entscheidende Rolle. Es wäre aber deutlich teurer. Von daher fiel die Entscheidung auf den normalen Trafo.

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0 15. Wie hoch ist der Stromverbrauch im Leerlauf/Standby?

Der PowerAmp benötigt für seine beiden Kanäle im Leerlauf etwa 6W. Dazu kommen weitere ca. 6W als Leerlaufverluste für den Netztrafo. Die Leistungsaufnahme am Netz beträgt also ca 12W. Wird der PowerAmp in den StandBy geschaltet, bleiben ca 6W übrig.

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0 16. Welche Netzsicherung soll ich verwenden?

Die Sicherung sollte auf jeden Fall träge oder superträge sein. Mit NetzModul sollte man 3,15A benutzen. Ohne NetzModul min. 3,15A oder 5A.

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0 17. Kann ich den PowerAmp auch in Brücke betreiben?

Im Prinzip ja. Man muss dazu das steckbare EingangsModul nur etwas anders bestücken. Diese Betriebsart ist aber nur bis ca 600Hz sinnvoll und nicht im Vollbereich. Man kann dann mit einer Leistung von ca. 500W rechnen. Für den PowerAmp ist es relativ egal, ob er 2x250W oder 1x500W abgeben soll.

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0 18. Warum hat der PowerAmp nur 2x250W?

Weil es eine ehrliche Angabe ist und weil es mehr ist, als die meisten Lautsprecher vertragen.
Mit vergleichbarer Technik und vergleichbarer Versorgungsspannung geben andere teilweise 400W an. Das lässt sich aber nur dann erreichen, wenn die Versorgung aus einem geregelten Netzteil kommt. Im realen Leben hat man eine ungeregelte Versorgung, muss am Netz auch mit Spannungseinbrüchen rechnen ... kommt also in Lastspitzen nicht auf die volle Versorgungsspannung und damit auch nicht auf die theoretisch mögliche Spitzenleistung.
Für die 2x250W reicht bei den hohen Wirkungsgrad des PowerAmp ein 500VA-Trafo und den kann man oft noch ohne SoftStartModul einschalten. Bei noch größeren Trafos läuft ohne SoftStart nichts. Für mehr Leistung würden also die Gesamtkosten auf jeden Fall deutlich ansteigen. Zumindest dann, wenn es eine ehrliche Angabe sein soll.

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0 19. Wie kritisch sind Impedanzeinbrüche und Phasendrehungen, besonders im Bass?

class d-Verstärker reagieren meist sehr robust auf Phasendrehungen. Entscheidend ist der Ausgangsstrom und weniger die Ausgangsspannung oder der Phasenwinkel. Die Filterspule ist auf Spitzenströme bis 72A ausgelegt, die Schutzschaltung kommt bei ca 25A. Das ist deutlich mehr, also man den Lautsprechern dauerhaft zumuten sollte. Erreicht wird dieser Spitzenstrom nur bei Vollaussteuerung und Impedanzen unter 2Ohm.

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0 20. Gibts den PowerAmp auch als MonoBlock?

Nein. Der größte Teil der Kosten fällt bei Gehäuse, Trafo, Netzteil .. an und nicht in der eigentlichen Verstärkerschaltung. Ein MonoBlock wäre darum nur unwesentlich billiger als ein Stereo-Amp.
Man könnte einen Kanal unbestückt lassen, spart aber nicht wirklich viel. Man kann den 2ten Kanal auch einfach offen lassen und mal über BiAmping oder Aktivbetrieb nachdenken ;)

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0 21. Die Lötstellen bei meinem Modul sind so matt. Ist das ein Ladenhüter?

Nein. Das ist einer Folge der Verwendung des RoHS-konformen Lötzinns. Der Silberanteil lässt die Lötstellen matt erscheinen.

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0 22. Ich möchte andere NetzElkos einsetzen. Kann ich die umlöten?

Mit extrem hoher Warscheinlichkeit - Nein. Die breiten Leiterbahnen und die Bauteile selbst nehmen so viel Wärme auf, dass man die Elkos mit üblichen DIY-Mitteln nicht austauschen kann. Dabei besteht die Gefahr, dass das PCB beschädigt wird. Wer andere Elkos möchte, sollte also vorher wissen, was er hinterher haben will. Wir sollten das im Einzelfall per email besprechen.


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