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 Pre- & PowerAmp


 Beschreibung des Kunden:

HiFi Akademie Pre- & PowerAmp

Quellen:
    CD-Player Technics SL-PG520A
    DVD-Player JYC XV-N30
    Video LG LV3766
    Kassettendeck DENNON DR-M14HX
    Receiver Grundig R303

Verstärker:
    Hifi Akademie Amp & Preamp (Vollverstärker stereo)

Lautsprecher:
    Eigenbau Boxen Visaton "TRANSMISSION 200", 3-Wege, Transmissionsline 80W, 8Ohm (Gehäuse aus 19mm Spanplatte), Lautsprecher Visaton,
    Hochtöner: DT 70 NG
    Mitteltöner: DM 115 NG
    Tieftöner: 2 x W 200



Beschreibung:
Der Reith'sche Pre- & PowerAmp ist als Vollverstärker in einem 44 cm Gehäuse untergebracht. Dynamik und Klangreinheit sind einfach fantastisch. Ein Rauschen ist selbst bei großer Lautstärkeeinstellung und leisen Passagen nicht mehr wahrnehmbar. Der Verstärker beeindruckt durch enorme Klangtreue und Transparenz. Er ist einfach ein Gewinn für meine Anlage.

Aufbau:
Der Aufbau der Elektronik ging sehr problemlos von der Hand. Nachdem das nötige Material bestellt und geliefert war, ging es an das Bestücken und Verlöten der Bauelemente. Der PowerAmp war in wenigen Stunden soweit aufgebaut, dass die Betriebsspannungen getestet und die "Breack Before Make" Zeit abgeglichen werden konnte. Letzteres stellte sich nach dem mich Hubert Raith mit einigen Bildern und einer kurzen Beschreibung versorgt hatte, als unproblematisch heraus.




Nach dem die Leistungshalbleiter und die großen Elkos eingebaut waren, folgten die ersten Tests der Endstufe. Die Versuchsschaltung bestand aus einem NF-Generator als Signalquelle, der über zwei 100kOhm Potentiometer an den PowerAmp angeschlossen wurde. Als Last dienten erst einige 10W Widerstände auf Kühlkörpern montiert, welche später durch meine Boxen ersetzt wurden. Danach wurde der NF-Generator vom CD-Player abgelöst und jetzt konnte die Endstufe erstmals ihre hervorragenden Eigenschaften beweisen.
Da ich den PowerAmp jetzt ausgiebig mit Musik testen wollte, griff ich die Idee aus einem Kundenaufbau auf und montierte die FET's auf die Unterseite der Leiterplatte, so dass eine Bodenplatte als Kühlkörper eingesetzt werden konnte. Diesen Aufbau habe ich über einige Wochen so betrieben und die Lautstärkeeinstellung mit den Potis am Verstärkereingang eingestellt.

In der Zwischenzeit hatte ich bei Hubert Reith den PreAmp und das Netzeingangsmodul bestellt. Auch dieser war, nachdem alle Bauelemente zusammen waren, in wenigen Stunden aufgebaut. Wie bereits bei der Endstufe entschied ich mich auch hier die Leistungsbauelemente auf eine Grundplatte zu montieren und diese als Kühlkörper zu verwenden. Die Spannungsregler sitzen durch Glimmerscheiben isoliert auf einer 3mm Aluminiumplatte welche elektrisch mit Schaltungsmasse verbunden ist.
Die Bedieneinheit mit Display und das Netzmodul wurden fertig aufgebaut geliefert, so dass die Erstinbetriebnahme schnell gelang. Beides zusammen habe ich dann wieder einige Wochen als provisorischen Aufbau betrieben.




Jetzt ging es daran ein passendes Gehäuse zu finden. Ich wollte ursprünglich einen mehrkanaligen Verstärker fürs Heimkino bauen und die PowerAmp Module sollten stehend eingebaut werden. So kam das von Hubert Reith angebotene Gehäuse nicht in Betracht. Ich entschied mich daher dazu ein passendes Gehäuse selbst zu konstruieren.
Letztendlich entstand doch ein klassischer Vollverstärker, da ich kein für mich passendes Gesamtkonzept für die Kombination von Musik und Heimkino fand.

Der aufgebaute Vollverstärker (Pre- & PowerAmp) mit Netzmodul findet in einem Gehäuse mit den Abmessungen (B L H) 43 x 36 x 10 cm Platz. Es besteht aus sechs Vierkantstäben (10 x 10 mm) an denen stirnseitig die Rück und Frontwand (je 2,5 mm Alu) angeschraubt ist. Die Seitenteile und der Deckel aus 2 mm Aluminium sind jeweils mit Senkkopfschrauben aus Edelstahl (M3 x 6) befestigt. Die Bodenplatte und der Träger für die Ringkerntrafos sind aus 3mm Aluminium. Die Ringkerntrafos sind mit Edelstahlschrauben (nichtmagnetisch) darauf befestigt. Der Träger liegt auf den unteren drei Vierkantstäben auf und sorgt so für eine zusätzliche Versteifung des Gehäuses.
Alle Bleche sind auf der Sichtseite gleitgeschliffen und schwarz eloxiert, dies ist zwar nicht gerade billig, gibt aber ein exzellentes und kratzfestes Oberflächenfinnisch.




Die Frontplatte ist aus 8mm Aluminium gefräst und als Blende ausgeführt. Sie wird von hinten mit der Frontwand verschraubt, so sind keine Schraubenköpfe an der Frontplatte zu sehen. Sie ist im Bereich der Bedieneinheit auf eine Wandstärke von 1mm abgefräst.






Im Gegensatz zu allen anderen Blechen ist die Frontplatte nicht eloxiert sondern mit einem Zweikomponentenlack matt schwarz beschichtet. Der Grund hierfür ist, das die Frässpuren durch Sandstrahlen beseitigt wurden. Eloxieren, hätte diese wieder hervortreten lassen.
Außerdem ist ein Eloxalhinterdruck zur Beschriftung relativ aufwändig. Die Schriftzüge wurden daher eingefräst und nach dem Lackieren weiß ausgelegt.

Die Füße sind naturfarben eloxiert, mit Filz unterlegt, 10mm hoch und 40mm im Durchmesser.

Konstruktiv sind alle Bedienelemente und die Bedieneinheit mit ihrem TouchPannel an der Frontwand montiert. Die Frontplatte dient nur zur Verblendung.

Die Schrauben links und rechts oben auf dem Bild links dienen der Befestigung der Frontplatte.




Das Netzmodul ist durch 3mm Acrylglas vom Gehäuse isoliert und auch bei offenem Deckel berührungssicher gekapselt. Ich empfehle jedem, das angebotene Netzmodul zu verwenden. Ich hatte erst teure Netzfilter mit X-Kondensatoren verwendet, diese stellten sich später als die Ursache für die Einkoppelung von Netzbrummen, sobald das Gehäuse mit dem Schutzleiter verbunden war, heraus. Sämtliche Netzspannung führenden Bauelemente und Leitungen sind mindestens doppelt isoliert ausgeführt.




Die Kühlbleche der Module (Pre & PowerAmp) sind durch sogenannte "SIL-Pads vollflächig thermisch an die Bodenplatte gekoppelt, aber dennoch elektrisch isoliert. Der thermische Übergangswiderstand ist sehr gering. Die Erwärmung des Gehäuses selbst bei lautem Dauerbetrieb wird sehr gut abgeführt und beträgt nur wenige Grad Kelvin.

Die Ringkerntrafos sind mit Edelstahlschrauben (nichtmagnetisch) auf einem Träger montiert, dieser sitzt auf den unteren drei Vierkantstäben und sorgt für zusätzliche Versteifung.




 
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