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 dspModul





 Beschreibung des Kunden:

Hallo Herr Reith,

ca. alle zehn Jahre verändern wir in unserer DIY - Audio-Kette u. a. die Lautsprecher. Generell sollten die neuen Lautsprecher folgende Prämissen aufzeigen:

- ein aktives System darstellen
- vorhandene Endverstärkermodule mit integriert werden
- Einbau der Endstufeneinheit und Aktivweiche im Lautsprecher
- Lautsprecherkabel (HF-Litze 80x0,2) in Fräsnuten im LS verlegen
- Schwierige Stellposition der LS im Hörraum durch Aktivweiche optimieren


Somit, nach vielen Hörproben, haben meine Frau und ich uns für einen Biegewellenwandler, der Fa. Manger entschieden. Die Bassunterstützung sollte aus den folgenden Alternativen resultieren:

- geschlossene Box (simuliert, mit verschiedenen Chassies)
- Bass-Reflex Box (ebenfalls simuliert)
- geschlossene Box mit passiv Membrane (simuliert, jedoch keine zufrieden
stellende Gruppenlaufzeit mit den in 2011 marktgängigen Wandlern machbar)

Letztendlich hieß der Favorit "Dipol", der primär die Abstrahlcharakteristik der schwierigen Stellposition Rechnung tragen könnte, entweder aus den USA oder Deutschland. Die Auswahl fiel auf das Ripol-System von Herrn Ridtahler.

Da die Leistungselektronik von einer Doppel-Monoendstufe vorhanden war, sollten diese ergänzt werden. Eine lange Internet-Recherche und eine "Portion Mut", neues, digitales "Land" zu betreten, zeigte als Ergebnis das dspModul als geeignete Aktivweiche, mit parametrierbaren Filtern und somit auch geeigneten Möglichkeiten einer Raumkorrektur.

Am Anfang steht die Zeichnung, so auch hier, in Form eines CAD-Planes, welcher elegant mit AutoCAD für den LS erstellt ist, einen Stromlaufplan und eine Aufbauzeichnung.

Ach ja, Holz (Birkenmultiplex) einkaufen, fräsen, sägen, bohren, kleben und lackieren, sind wunderbare Arbeiten den "Kopf" frei zu bekommen. Abschließend die Kür, die Elektronikeinheit, aufgebaut auf einem Alu-System, in Einschubtechnik im L-Format, mit Kühlkörper und Anschlussbuchsen zur LS-Rückseite.

Nach sechs Monaten haben die Ripol-Manger-Thel-Hifiakademie-Einheiten die Werkstatt verlassen und stehen im Hörraum (Wohnzimmer). Schnell drängte sich die Frage auf, ob zum hören die LS (>50kg) vorgezogen werden müssen, oder stehen bleiben können. Die Ripole stehen auf Spikes, wie auch die darauf gestellten Manger-Einheiten. Somit käme ein Versetzen nur mit zusätzlichen Aufwand (ggf. Steinplatte mit Rollen) zum Tragen. Folgerichtig haben wir die Messungen im Nahfeld und Hörraum an den ungünstigen Stellpositionen gestartet.

Gemessen haben wir mit ATB PC Pro (Inhaltlich in Analogie zu Ihren Projekt mit Herrn Ridtahler). Parallelen zu Ihren Messergebnissen sind eindeutig zu erkennen, Abweichungen bei den Raummoden sind vorhanden. Auch haben wir eine leicht fallende Verstärkung zu hohen Frequenzen hin übernommen.

Eine große Anzahl an Messreihen, Parameteränderungen und Hörsitzungen liegen hinter uns. Das klangliche Ergebnis des Gesamtsystems hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen.

Nachdem das Gänsehautgefühl wieder der Objektivität Platz machte, viel ein breitbandiges, hörbares Rauschen auf. Das Restrauschen des dpsModuls wurde durch die Endstufe insoweit verstärkt, dass es bei gutem Gehör und leisen Musikpassagen störend wirkte. Gut, dass die elektronischen Einzelparameter nicht optimal aufeinander abgestimmt waren.

Letztendlich konnte, neben einer rauschfreien Gleichspannungsversorgung des dspModuls, die Verstärkung der AB-Endstufe von 32 auf 16 reduziert werden (Gegenkopplungswiderstand halbiert). Bei 2,6 Veff dspModul-Ausgangsspannung liegen ca. 40 Veff an den Schallwandlern an, was beim Manger-Wandler als Impulsspannung das Maximum darstellen sollte. Ein Rauschen ist jetzt nur noch mit dem Ohr am Wandler hörbar.

Zusammenfassend ein sehr spannendes Projekt, mit Lust auf "mehr", wie:

- Class-D (PowerAmp mit dspModul) im Vergleich zur AB-Endstufe!
- dspModul und digitalem Eingang und digitaler Ansteuerung (Netplayer)!


Abschließend an Herrn Reith vielen Dank für die Projektbegleitung und viele Grüße aus ...

...




 
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