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Prinzipielle Fehlerquellen von class d


Um die Vorteile von class-d Konzepten zu nutzen, gibt es verschiedene Ansteuer-Konzepte. Dabei unterscheiden wir zwischen analog und digital angesteuerten Endstufen.
Allen gemeinsam sind verschiedene prinzipielle Fehlerquellen von getakteten Verstärkern:
a) Modulationsfehler
    - PCM Signale von digitalen Quellen sind prinzipiell in der Auflösung begrenzt (gerastert) und von daher nicht linear
    - Nichtlinearitäten der Konvertierung analoger Signale in ein PWM-Signal (z.B Nichtlinearitäten des Dreieck-Signals)
b) Schaltfehler
    - Totzeiten und Schaltzeiten der Ausgangsstufe verschieben die effektive Breiten des PWM-Signals am Ausgang in Abhängigkeit von der Last und vom Signal
    - Die begrenzten Restwiderstände der Ausgangstransistoren modulieren die Impulshöhe
    - Schwankungen der Betriebsspannung und deren endlicher Innenwiderstand modulieren die effektive Impulshöhe
    - Schwingeffekt der Transistoren modulieren sowohl Impulsbreite als auch die Impulshöhe
c) Filterfehler
    - Lastabhängige Verformung des Ausgangssignals (Pegel und Phase) durch die Wechselwirkungen des Ausgangsfilters mit der komplexen Impedanz des Lautsprechers.
    - Nichtlinearitäten durch Hystereseverluste, Sättigung... der Ausgangsspule
    - Sonstige Fehler der Bauteile im Ausgangsfilter




   
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