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Praktischer Aufbau
Alle Komponenten befinden sich auf einem Board. Nur Trafo und Buchsen müssen noch angeschlossen werden. Die Ergebnisse sind damit sehr gut reproduzierbar. Bei getrennten Verstärker/Netzteil-Konzepten sind die Ergebnisse zu einem großen Teil vom Aufbau abhängig und so erreichen Eigenbaugeräte oft nicht das gewünschte klangliche Niveau - da helfen dann auch leider keine superteuren Bauteile mehr.
Das Board lässt sich in ein Gehäuse einbauen oder, wie im Beispiel gezeigt, als "Cabrio" gestalten.
Durch den kompakten Aufbau sind EMV/EMI-Probleme auf ein Minimum reduziert.
Beim Schaltungsdesign und der Bauteilauswahl wurde auf Spezialbauteile weitgehend verzichtet und auf die Verfügbarkeit der Bauteile Rücksicht genommen. Damit muss man sich nicht auf die Ergebnisse weniger Hersteller (Tripath, Mueta, TI..) verlassen sondern kann selbst nach eigenen Kriterien optimieren.
Um die Lötarbeiten nicht allzu schwierig zu gestalten, wurden ausschließlich bedrahtete Bauteile verwendet. Auch ohne den Einsatz von SMD-Bauteilen gibt es keinerlei EMV-Probleme.
Das Board ist ca. 17.6x14.7cm klein . Dabei nimmt das Netzteil den größten Raum ein. Der eigentlicher Verstärker benötigt für beide Kanäle nur soviel Platz wie eine Scheck-Karte. Modulstecker und Ausgangsfilter füllen die verbleibende Fläche auf.
Angeschlossen werden nur noch der Trafo und die Anschlussbuchsen.
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