hifiakademie
impressum desktop - tablet - mobil
home Verstärker digitale Quellen DiPol Zubehör Shop
PreAmp
ausbaustufen
anschluss
bedienung
fernbedienung
menü
gehäuse
phono
praktischer aufbau
PowerAmp P6
PowerAmp
Amp44
PowerDAC



 
 PreAmp
- Bedieneinheit -




Display, TouchPanel und Infrarot-Empfänger/Sender müssen auf jeden Fall an der Frontplatte angebracht werden. Es ist aus mechanischen und elektrischen Gründen recht praktisch, wenn man diese Komponenten mit dem notwendigen µP zu einer kompakten Bedieneinheit zusammenfasst. Die Leitungslängen und damit verbundenen Störungen werden minimiert, der Installationsaufwand reduziert und potentielle Störquellen in maximal möglichem Abstand vom Analogteil gehalten. Große Masseflächen und ausreichend Siebung vor Ort sorgt für optimale Abschirmung.

Die Beleuchtungszeit der blau-weißen Anzeige ist einstellbar und wird vom µP nach einer Aktion automatisch wieder langsam heruntergedimmt. So lenkt die Anzeige nicht von der Musik ab, das Gerät ordnet sich auch optisch der Musik unter. Als netter Nebeneffekt führt das natürlich auch zu einer wesentlichen Verlängerung der Lebendsauer der LEDs. Das bei vielen HiFi-Geräten zu beobachtende langsame Sterben der Anzeigeeinheit ist hierdurch wohl erst Jahrzehnte später zu beobachten.

Sollte es aus optischen oder anderen Gründen gewünscht werden, kann auch ein schwarz-weißes Display eingesetzt werden.

Die Bedieneinheit hat nicht nur einen Infrarot-Empfänger sondern auch einen Sender. Sie ist darum in der Lage, ihre Fernbedien-Codes zu senden und so jede lernfähige Fernbedienung zu programmieren. Ansonsten können vorprogrammierte Fernbedienungen verwendet werden, da die Codes kompatible zu Philips/Marantz sind.

Verbunden werden die Komponenten über eine 10polige Flachbandleitung. Die Signale auf dieser Leitung schalten nur, wenn eine Aktion vom Benutzer gefordert wurde, z.B die Umschaltung zu einer anderen Quelle. Auch damit wird für maximal mögliche Ruhe im Gerät gesorgt.

Die Bedieneinheit ist logischerweise die erste Einheit in der Kette. Von dort aus geht es zu dem oder den Basisboards und/oder den Erweiterungsmodulen. Jede dieser Einheiten hat einen IN- und einen OUT-Stecker, so dass man beliebige Ketten bauen kann.

Im Setup muss die Bedieneinheit natürlich erfahren, welche Einheiten in welcher Reihenfolge angeschlossen wurden. So kann dann jede Einheit individuell angesprochen werden. Daneben kann die Displaybeleuchtung, die Dimmzeit, die Default-Lautstärke... eingestellt werden. Jedem Eingang kann ein Icon zugeordnet werden. Es stehen über 60 Icons zur Verfügung, so dass für alle Anlagen die passenden Symbole ausgewählt werden können. Auch kann jedem Ein- und Ausgang eine Lautstärkekorrektur mitgegeben werden, so dass beim Umschalten keine Pegelsprünge auftreten. Einfache Balance-Einstellungen sind damit ebenso möglich wie der Pegelabgleich in Mehrkanalsystemen oder die Einstellung bei Aktivsystemen.

In der Standart-Ansicht sind alle Grundfunktionen direkt zugänglich. Die Eingänge können angewählt, die Lautstärke eingestellt werden. Der aktive Eingang wird dabei invertiert dargestellt, so dass seine Position auch vom Sofa noch zu erkennen ist. Die 6 Eingänge sind so angeordnet, dass ihre Position am Display dem Zahlenblock auf der Fernbedienung entspricht. Man weiß sofort, was man wofür drücken muss.

Natürlich ist ein größeres Display auch aus 5m Entfernung noch besser ablesbar. Große Anzeigen benötigen aber auch höhere Frontplatten und kosten deutlich mehr Geld. Letztlich handelt es sich hier aber um ein Audio-Gerät und nicht im einen Fernseher.

Nein, man erkennt die schönen Icons vom Sofa aus nicht mehr. Da der aktive Eingang aber invertiert dargestellt wird, ist auch aus sehr großen Entfernungen klar erkennbar, welche Position aktiv ist. Das stellt in der Praxis kein Problem dar.
Bei mechanischen Schaltern oder Tasten mit LED ist die Beschriftung vom Sofa aus auch nicht lesbar. Solange die Position des Schalters erkennbar ist, weis der Bediener dennoch beim ersten Blick, was angewählt ist.
Gegenüber Lösungen mit groß eingeblendetem Namen (z.B CD, Phono ...) hat die Positionserkennung den Vorteil, dass man dies direkt auf die Tasten der Fernbedienung übertragen kann. Das ist so mit Texten nicht möglich.

Ja, diese Lösung hat ihren Preis. Ja, nicht jeder braucht all diese Features. Schön beschriftete Frontplatten, Tastenknöpfe, Regler, eventuell ein paar Leuchtdioden... sind in der Summe aber oft teurer als man denkt und schnell ist es dann hinter der Frontplatte gar nicht mehr so aufgeräumt, wie man das gerne hätte.



 
| AGB | Datenschutzerklärung | Widerrufsrecht | print