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 Laufzeiten

dspModul mit Digitaleingang

Das dspModul mit Digitaleingang ermöglicht den Bau aktiver Lösungen ohne mehrfache Wandlung. Solange nur gleichartige Filter (also z.B. in allen Wegen das dspModul) benutzt werden, passt alles zusammen.
Werden aber unterschiedliche Wege mit unterschiedlichen Filtern versehen, muss man die Pegel, die Phasenlage und die Laufzeiten beachten.

Hier ein Beispiel für das Zusammenspiel mit dem DAC/cdPlayer/netPlayer/PowerDAC:




Die Durchlaufverzögerung wird vor allem durch die Digitalfilter/Oversampling-Filter (FIR) bestimmt. Sie beträgt jeweils ein Vielfaches der Taktrate.
Mit der Filtereinstellung "Flat" verzögert der DAC das Signal um 55 Takte bei 96kHz.
Das dspModul verzögert um 20 Takte bei 96kHz.
Außerdem werden noch etwa 2 Takte für die Puffer in den SPDIF-Sende und -Empfängereinheiten benötigt.
Das Signal am Ausgang des DAC kommt also um 55-2-20=33 Takte später als das Signal am Ausgang des dspModuls. Um wieder "Zeitgleichheit" herzustellen, muss man das Signal im dspModul um genau diese Zeit verzögern, also um ca. 0.34ms (33 Takte/96kHz).

Die Analogstufen der beiden Zweige sind auf unterschiedliche Pegel ausgelegt. Werden mit beiden Zweigen gleichartige Endstufen angesteuert (z.B. jeweils der PowerAmp), so muss man nur diesen Pegelunterschied ausgleichen, also den Pegel im DAC um ca 6dB reduzieren oder den Pegel im dspModul um 6dB erhöhen.
Werden unterschiedliche Endstufen mit unterschiedlichen Verstärkungsfaktoren benutzt, so muss man dies noch zusätzlich ausgleichen.

Für die Kombi aus DAC/cdPlayer/netPlayer/PowerDAC und dspModul folgt also:
Signal im dspModul um 0.34ms verzögern oder den DAC auf "Soft" stellen.
Signal im dspModul um 6dB erhöhen.



dspModul mit Analogeingang

Bei der Verwendung des dspModul mit Analogeingang gelten ähnliche Überlegungen.
Solange in allen Wegen das dspModul benutzt wird, ist alles stimmig.
Wenn man aber z.B. nur im Bass ein dspModul benutzt, dann sollte man bedenken, dass der Bass damit um 0,39ms verzögert wird. Es wirkt also so, als ob der Bass 13cm weiter hinten wäre.
Für die typischen Trennfrequenzen von Bässen spielen die 0.39ms kaum eine Rolle. Bei Trennfrequenzen ab ca. 400...600Hz sollte man es in der Weichenauslegung aber beachten.


Mehrkanal

Bei einer zu Mehrkanal ausgebauten Stereo-Anlage sollte man zumindest bei den Frontkanälen (Center, Links, Rechts) darauf achten, dass alle Kanäle die gleiche Laufzeit und die gleiche Polarität haben. Bei den Rückkanälen ist es nicht so wichtig da dort sowieso oft zeitgerzögerte Effekte zugemischt werden, die Lautsprecher dort teilweise als DiPol ausgelegt sind ....
Wenn dies nicht vom AV-Decoder eingestellt wird, so lässt sich auch dazu das dspModul benutzen. Typischerweise wird man wohl den Center verzögern da er näher am Hörer steht als die Hauptlautsprecher.







 
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