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 Aktive Lösungen

Neben der Korrektur von Frequenz- und Phasenfehlern der Lautsprecher und der Milderung von Raummoden kann das DSP-Modul natürlich auch Filteraufgaben in aktiven oder teilaktiven Lautsprechern übernehmen.


Teilaktive Lösungen

Der Mittel-Hochtonbereich wird dabei ganz normal passiv gefiltert, der Bass jedoch aktiv betrieben. Üblicherweise liegt die Trennfrequenz zwischen 80 und 300Hz. Die sehr kurzer Durchlaufverzögerung des DSP-Modules ermöglicht auch hier den Einsatz des digitalen Filters.
Der Bass kann dabei wie schon besprochen entzerrt werden. Nach oben wird sein Arbeitsbereich dann mit einem oder mehreren Tiefpässen begrenzt. Bei Standboxen mit eng benachbarten Treibern für Bass und Mittel-Hochtonbereich ist oft ein 12dB-Filter (eine Filterstufe) ausreichend. Bei Sub-Sat-Systemen sollte man eher mit 24dB (2 Filterstufen) arbeiten.

Es ist sehr von Vorteil, wenn man eine Frequenzgangmessung des Mittel-Hochtonbereiches hat, die den Bereich des Überganges zum Bass möglichst gut darstellt. Bei den üblichen dynamischen Lautsprechern kann man hier durchaus mit einer Nahfeldmessung arbeiten.
Ausgehend von dieser Kurve versucht man dann, dem Bass einen möglichst spiegelbildlichen Verlauf über die Filter aufzuprägen. Dabei sollte der Schnittpunkt der Kurven von Bass und Mittel-Hochtonbereich bei ca. -4 bis knapp -6dB liegen.

Als nächstes sollte man das Phasenverhalen der beiden Zweige anpassen. Dazu sollte man den Frequenzgang der Kombination messen. Grob sucht man die Polung des Basstreibers, welche den ausgewogensten Verlauf im Übergangsbereich zeigt. Nun kann man den Pegel des Bass solange anpassen, bis die beiden Bereiche halbwegs gleichlaut sind.
Ausgehend von dieser Kurve kann man dann einen Allpass einsetzen, der ja nur die Phase, nicht jedoch den Pegel beeinflußt. Theoretisch kann man sowas natürlich auch simulieren. In den typischen DIY-Umgebungen sind aber kaum ausreichend genaue Phasenmessungen möglich, so das die Datenbasis für die Simulation selten ausreichend genau ist. Der Ansatz mit der Annäherung über die Summenmessung erreicht da oft eher das Ziel.




Vollaktive Lösungen

Hier wird neben dem Bass auch der Mittel-Hochtonbereich aktiv gefiltert.
Man benötigt dazu dann 2 Module - eines für rechts, eines für links. Bei jedem Modul arbeitet dann z.B der linke Kanal für den Bass, der rechte für den Mittel-Hochtonbereich.
Im Mittel-Hochtonzweig verwendet man entsprechende Hochpässe, für den Bass die Tiefpässe. Die Abstimmung der Frequenz- und Phasenverläufe der Zweige und der Summe kann man analog zu den teilativen Lösungen realisieren.

Im folgenden Beispiel ist eine Trennfrequenz bei etwa 300Hz vorgesehen. Beide Zweige verlaufen im Übergangsbereich ähnlich steil und haben auch einen ähnlichen Phasenverlauf.




 
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