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 netPlayer
- aufbau eines netzwerks -



Im üblichen privaten Haushalt gibt es ein DSL- oder Kabelmodem/-router. Dieses hat auf der einen Seite eine Verbindung zum Internetprovider (z.B über die Telefonleitung, den Kabelanschluss ...), auf der anderen Seite einen oder mehrere Netzwerkanschlüsse (LAN). Oft ist in diese Modems auch eine WLAN-Unterstützung eingebaut.
Über den Netzwerkanschluß ist dann der PC verbunden, über den Sie in das internet gehen können. Außerdem können an das Netzwerk weitere Geräte (Drucker, NAS, ...) angeschlossen und angesprochen werden. Auch der netPlayer kann einfach an dieses Netzwerk angeschlossen werden.
Wenn Ihr Modem/Router nur einen Netzwerkanschluß zur Verfügung stellt oder alle Anschlüsse schon belegt sind, dann kann man für wenige EUR einen "Hub" oder "Switch" kaufen. Das ist im Prinzip eine "Vielfachsteckdose" für Netzwerkanschlüsse.

Im Modem/Router sitzt auch ein "DHCP-Server". Dieser vergibt den angeschlossenen Geräten eine Adresse und regelt den Zugang zum Netz. Manche DHCP's sind aus Sicherheitsgründen mit einer MAC-Filterung versehen. Die MAC ist eine eindeutige, individuelle Geräte-ID, die bei jedem Gerät unterschiedlich ist. Wenn bei Ihrem DHCP die MAC-Filterung aktiv ist, dann schauen Sie bitte im setup des netPlayers nach um sich dessen MAC anzeigen zu lassen. Sie können dann genau dieses Gerät in Ihrem DHCP freigeben.

Sie können mit den gleichen Komponenten auch ein autonomes Netz ohne Internetzugang aufbauen. Benutzen Sie dazu einfach einen WLAN-Router, schließen Sie den netPlayer und das NAS nach obiger Skizze an und lassen die Verbindung zum Internet weg. Solche Geräte gibt es ab ca 20.-




Wenn Ihr DSL- oder Kabelmodem/-router sehr weit vom Hörraum entfernt ist oder der WLAN-Empfang dort z.B durch Stahlbeton-Decken gestört ist, dann sollte man im Umfeld des Hörraumes einen WLAN-Access-Point bereitstellen. Sie können dazu im Prinzip einen ähnlichen WLAN-Router benutzen wie in der obigen Skizze. Nur schließen Sie diesen an einen der LAN-Anschlüsse des Hauptzuganges an.

Wenn Sie kein LAN-Kabel vom Internetmodem/-router zum Hörraum legen wollen oder können, dann kann die Verwendung von PowerLAN helfen. Das sind 2 kleine Konverter die auf der einen Seite in die Steckdose gesteckt werden und auf der anderen einen LAN-Anschluß haben. Die Daten des LAN werden damit auf die 230V-Stromversorgung moduliert und können so über die normale 230V-Versorgung im Haus verteilt werden.

Wenn auch PowerLAN für Sie unpraktisch ist, dann können Sie einen "WLAN-Client" ausprobieren. Das ist ein kleines Gerät welches auf der einen Seite einen LAN-Anschluß und auf der anderen eine WLAN-Antenne hat. Damit wird der netPlayer also WLAN-fähig. Um ihr WLAN auszuwählen, den Netzwerkschlüssel einzugeben, .. müssen Sie den WLAN-Client zuerst mit einem PC verbinden und konfigurieren. Danach kann der Client an den netPlayer angeschlossen werden. Diese Geräte gibt es von unterschiedlichen Herstellern ab ca. 10.- EUR.

Schauen Sie zur Not in die Bedienungsanleitung Ihres Modems/Routers um weitere Hinweise zu einer eventuell notwendigen Konfiguration oder Freigabe zu erhalten. Wenn Sie auch mit der Bedienungsanleitung nicht zurecht kommen, Hilfe bei der Einstellung oder der Auswahl zusätzlicher Komponenten benötigen ... , dann fragen Sie einen Jugendlichen aus Ihrer Nachbarschaft oder den örtlichen "PC-Doktor", die werden Ihnen sicher besser helfen können als ein HiFi-Händler ;)





Als UPnP-Server kann z.B ein auf einem NAS laufender twonky, der Windows MediaPlayer11, fuppes ... der jede andere UPnP-konforme Hard-/Software benutzt werden.
Natürlich kann man den UPnP-Server auch auf dem PC/MAC/... laufen lassen. Jedoch benötigen diese Geräte relativ viel Strom, viel Platz, sind teuer....
Für die reine Datenhaltung und UPnP-Funktionalität ist ein NAS (Netzwerkspeicher) viel praktischer. Die Geräte sind klein, benötigen nur wenige Watt, kommen teilweise auch ohne Lüfter aus, sind schon unter 200.- (inkl. Festplatte) zu haben .... Wählen Sie ein Modell, dass einen UPnP-Server besitzt. Bei manchen Modellen ist eine 30Tage-Testversion des twonky dabei. Nach der Testphase müssen Sie diesen dann registrieren um ihn weiternutzen zu können. Da in den NAS in der Regel ein linux läuft, kostet die Registrierung dafür nur die Hälfte der Windows-Version, es dürften so ca 15.- sein. Andere Modelle setzen eher auf den asset oder sonstige UPnP-Server. Näheres dazu verrrät Ihnen sicherlich die Bedienungsanleitung des NAS.

 
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