hifiakademie
impressum desktop - tablet - mobil
home Verstärker Quellgeräte Zubehör Archiv Shop
PreAmp
PowerAmp
leistungsdaten
anschluss
bilder
grundlagen
class a/b
class d
kennlinien
verluste
netzteil
kosten
fehlerquellen
konzepte
digital
dreieck
sdm
hysterese
soda
sodfa
ucd
invhys
pdm_pwm
ice-power
yamaha
sonstige
brückenstufen
netzteil
vergleich
zusammenfassung
lexikon
praktischer aufbau
Amp44
cdPlayer
aStreamer
DiPol



 
 Ansteuerkonzepte

Bei digitaler Ansteuerung
wird das Digitalsignal direkt aufbereitet und in eine Impulskette (PDM - PulsDauerModulation, z.B 3 Pulse on, 2 Pulse off) umkodiert, welche dann die Endstufe ansteuern kann. Die Pegeleinstellung wird dabei entweder durch die Veränderung der Betriebsspannung der Ausgangsstufe und/oder durch Pegeleinstellung auf digitaler Ebene (Verlust an Auflösung!) vorgenommen. Analoge Signale müssen bei solchen Konzepten zunächst digitalisiert werden. Anwendung können solche Konzepte in kompakten DVD-Receivern finden.

Bei analoger Ansteuerung
muss aus dem Eingangssignal eine Impulskette generiert werden. Dazu gibt es einige Ansätze, von denen hier die Wichtigsten beschrieben werden.

Bei class d Konzepten werden die Begriffe PDM und PWM leider nicht einheitlich verwendet.
Hier werden die Begriffe folgendermasen benutzt:

PDM - PulsDichteModulation / PulsDauerModulation
Die Impulse stehen im festen Bezug zum Takt. Die Impulse können nur in ganzen Takten-Zyklen ein- oder ausgeschaltet werden. Ein Impuls kann also 1,2,3... Takte lang ein- oder ausgeschaltet werden.
Dabei spielt es theoretisch keine Rolle, ob zwischen den Impulsen eine Lücke ist oder nicht. Wichtig ist in erster Linie das Verhältnis zwischen High- und Low-Pegel pro Zeiteinheit. Nur dieses Verhältnis bestimmt den Pegel des Ausgangssignals. Zur Reduzierung der Verluste ist man natürlich bestrebt, die Anzahl der Umschaltungen zu reduzieren. Das Modulatorsignal sieht dann ähnlich aus wie bei der PWM. Die Pakete können aber nur in Takteinheiten umgeschaltet werden.
Das bekannte TacT-Millennium-Prinzip, welches bei den Chips von TI Equibit genannt wird, ist in diesem Sinne ebenfalls unter PDM einzuordnen, da seine Impulse nur 256 verschiedenen Breiten annehmen können.

PWM - PulsWidthModulation
Die Impulsbreite kann in theoretisch unendlicher Auflösung verändert werden und ist nicht an die Taktzeiten gebunden (Zitat Nelson Pass: "PWM is definitely analog" *).
In anderen Veröffentlichungen, Prospekten, Datenblättern... wird oft dieser Begriff verwendet, wenn PDM gemeint ist.

Ein Zwitter ist das "ICEpower Digital" von B&O. Das Digitalsignal wird ähnlich dem des TacT aufbereitet. Fehler der Power-Bridge werden aber ebenso wie Fehler des Filters über entsprechenden Regelschleifen in einem PDM-PWM-Wandler ausgeglichen.


* http://www.diyaudio.com/forums/showthread.php?postid=397102#post397102



 
| AGB | Datenschutzerklärung | Widerrufsrecht | print