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Bass-DiPol

Für DiPole im Bass gibt es unterschiedliche Konstruktionen. Die meisten haben an ihrem oberen Übertragungsbereich deutliche Resonanzerscheinungen, die mit klassischer Filtertechnik nur schwer zu bedämpfen sind. Oft findet man darum noch einen passiven Sperrkreis zwischen Verstärker und Lautsprecher. Mit einem geeigneten aktiven Filter oder angepasster Vorentzerrung ist das nicht notwendig, was den Kosten und der Qualität sicher zugute kommt.
Zur Anpassung ist es praktisch, mit der Entzerrung zunächst den Frequenzverlauf des Treibers "nachzuempfinden" und dann die Entzerrung zu invertieren.

Im Beispiel hier reicht ein Höhenregler und ein EQ, um den Verlauf des DiPols im Problembereich zwischen 150 und 500Hz mit guter Näherung anzunähern.
Setzt man dann jeweils einen negativen Pegel ein, wird der Gesamtverlauf extrem ausgewogen. Mit einem so entzerrten Treiber kann man dann sehr gut den Tiefpassfilter auslegen.